Klettergerüst Baby
Sobald sich dein kleiner Schatz fortbewegen kann, geht sie los, die Erkundungstour. Spielend lernen Babys, ihre motorischen Fähigkeiten zu entwickeln und auszubauen. Ein kleines Klettergerüst kann sie wunderbar dabei unterstützen. Was genau ist ein Klettergerüst für Babys, ab wann ist es eine sinnvolle Anschaffung und worauf solltest du beim Kauf achten? Das erfährst du im Folgenden.
Klettergerüst für Babys kaufen
Letzte Aktualisierung am 4.02.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
Ein Klettergerüst für Babys – ist das nicht total gefährlich? Keine Sorge, hierbei handelt es sich nicht um große Klettergerüste, die du vom Spielplatz kennst. Klettergerüste für Babys sind kleine, aus Holz hergestellte Kletterelemente und können in der Wohnung aufgestellt werden. Sie sind speziell für die Bedürfnisse von Babys und Kleinkindern konzipiert, also niedrig, kippsicher und mit abgerundeten Kanten. Die meisten Baby Klettergerüste verfügen über eine Rutsche bzw. Rampe, eine Leiter, ein Kletterdreieck und eine Kletterwand. Die Elemente können meistens beliebig zusammengebaut werden und lassen sich immer wieder neu anordnen.
Babys wollen erkunden, krabbeln, sich hochziehen und irgendwann einmal klettern. Gleichzeitig lernen sie dabei eine Menge. Genau hier kann ein Klettergerüst für Babys hilfreich sein; es ist nicht nur ein Spielgerät, sondern auch ein Entwicklungshelfer. Es fördert die Motorik, das Gleichgewicht, die Koordination und das Selbstvertrauen. Wenn sich dein Schatz zum ersten Mal alleine an einer Sprosse hochgezogen hat, ist das ein großes Erfolgserlebnis für ihn! Darüber hinaus kann dein Baby an einem Klettergerüst seine Fähigkeiten und Grenzen austesten. Es tastet sich erst vorsichtig heran, rutscht vielleicht mal ab, versucht es dann erneut – ganz ohne dein Eingreifen. So baut es nicht nur seine Muskulatur auf, sondern entwickelt auch Eigenständigkeit und Selbstbewusstsein.
Viele Babys fangen mit 8 bis 12 Monaten an, sich hochzuziehen und an Gegenständen entlangzulaufen. Sobald dein Liebling von alleine stabil stehen kann, wird ein Klettergerüst wahrscheinlich interessant für ihn sein. Dein Baby muss noch nicht perfekt laufen können, es sollte aber körperlich in der Lage sein, sich richtig festzuhalten. Bitte beachte unbedingt, dass dein Kind aus eigenem Antrieb klettern sollte, setze es nicht einfach darauf. Manche Kleinen stürzen sich direkt darauf, andere sind eher vorsichtig und lassen sich mehr Zeit. Wenn dein Baby noch kein Interesse daran zeigt, heißt das nicht, dass es hinterherhinkt. Jeder Mensch ist individuell – auch jeder kleine. Gib ihm einfach die Zeit, die es braucht.
Auf dem Markt findest du verschiedene Klettergerüste für Babys – hier ein kleiner Überblick:
- Pikler-Dreieck: Das Kletterdreieck ist ein Holzgerüst mit Sprossen. Es lässt sich einfach aufstellen, ist klappbar und kann z.B. mit einer Rampe als Rutsche kombiniert werden.
- Kletterbogen: Der Holzbogen kann entweder aufgestellt als Brücke oder umgedreht als Wippe genutzt werden. Er kann auf vielfältigste Art verwendet werden, woran Kinder sehr lange Freude haben.
- Kletterwürfel: Der kompakte Würfel hat unterschiedliche Klettermöglichkeiten, wie Sprossen, Öffnungen zum Durchkrabbeln oder kleine Leitern.
- Kombigeräte: Sie verfügen über mehrere Elemente, z.B. ein Dreieck und ein Rutschbrett oder einen Bogen und eine Rampe. Prinzipiell kannst du (oder dein Kind) aber auch selbst einfach verschiedene Teile beliebig anordnen. Kletterlandschaften können mit deinem Kind mitwachsen, das macht es erst recht spannend!
- Outdoor-Gerüste: Es gibt auch größere Klettergerüste für Kleinkinder, die wetterfest sind und sich für draußen eignen. Hierbei sollte dein Baby aber bereits sicher laufen können. Für den ersten Kletterspaß reicht ein Klettergerüst für die Wohnung vollkommen aus.
Das Klettergerüst für dein Baby muss unbedingt stabil stehen und darf nicht wackeln. Als Material ist am besten hochwertig verarbeitetes, unbehandeltes Holz geeignet. Kanten und Ecken müssen abgerundet sein und es darf grundsätzlich keine Verletzungsgefahr bestehen. Falls Elemente gestrichen sind, müssen die Lacke und Lasuren speichelecht sein. Die Sprossen und Griffe sollten rutschfest sein. Als Unterlage bietet sich außerdem eine Spielmatte oder ein Teppich an.
